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1923
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Am 29.Dezember 1923 wurde die Firma unter dem Namen „Deutsch-Amerikanische Automobil-Aktiengesellschaft“ gegründet. Der ursprüngliche Sitz der Gesellschaft war in Köln-Ehrenfeld, Lichtstraße. Dort befand sich eine gut eingerichtete Reparaturwerkstätte für GM Fahrzeuge mit einem ebenso gut sortierten Ersatzteillager. Von der Gründung an befasste sich die Gesellschaft mit dem Import von General Motors Fahrzeugen z.B.: Buick, Cadillac, Chevrolet und Lassalle. Somit hatte die Gesellschaft vor 1930 im Kölner Raum und weit darüber hinaus eine große Bedeutung erlangt.
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1930
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Der Sitz wurde nach Köln-Braunsfeld, in die Oskar-Jäger-Straße verlegt. Dort bezog die Gesellschaft die Gebäude der, in Liquidation gegangenen, Opel-Automobil-Verkaufs GmbH. Gleichzeitig wurde sie Großhändler der Adam Opel AG, Rüsselsheim, für den Bezirk Köln. Neben dem Betrieb Oskar-Jäger-Straße wurde auch ein repräsentativer Verkaufssalon in der Kölner Innenstadt, am Hohenstaufenring eingerichtet. Zum gleichen Zeitpunkt erfolgte die Abänderung des früheren Namens in „Automobil-Aktiengesellschaft“. Die Bedeutung der Gesellschaft wuchs zusehends, besonders nachdem 1931/32 die ersten von Opel mit GM-Lizenz produzierten Fahrzeuge auf dem Markt erschienen. Weiterhin wurden auch amerikanische GM-Pkw vertrieben. Die Gesamtzahl der Belegschaft stieg 1936 auf über 200 Mitarbeiter, darunter 20 Verkaufsberater (1936 – 1937).
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1938
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In der Werkstatt wurde eine, auch nach heutigen Gesichtspunkten, moderne Servicestation zur Schnellwartung von GM- und Opel-Fahrzeugen eingerichtet. Dabei handelte es sich um die modernste Service-Anlage dieser Art in der Region.
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1939
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Nach Ausbruch des 2. Weltkriegs wurde der gesamte Betrieb im Zuge der Kriegsbewirtschaftung zum Heimat-Kraftfahr-Park (HKP) erklärt. In diesem Zusammenhang arbeitete die Werkstatt ausschließlich für den HKP und der Verkauf von Fahrzeugen an Privatpersonen kam vollständig zum Erliegen. Die Verwaltung wurde zum Hohenstaufenring verlegt.
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1940
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Das Unternehmen wurde von der nationalsozialistischen Führung enteignet.
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1944
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Nach totaler Zerstörung der Betriebe infolge eines Luftangriffs, erfolgte eine Teilverlegung nach Bergneustadt.
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1945
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Nach Kriegsende wurde der Betrieb, zunächst ausschließlich mit Reparaturarbeiten, in Köln-Ehrenfeld, Widdersdorfer Straße 244, in Halle wieder aufgenommen. Ab 1947 lief in geringem Umfang der Fahrzeugverkauf wieder an.
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1948
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Mit Hilfe der Belegschaft begann der Wiederaufbau des Firmensitzes in der Oskar-Jäger-Straße. Die bereits 1938 hochmoderne Servicestation wurde nach neueren Erkenntnissen wieder hergestellt.
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1951
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Der Verkaufssalon am Hohenstaufenring wurde wiederhergestellt. Dort wurden Opelmodelle, und auch die wieder in das Verkaufsprogramm aufgenommenen amerikanischen GM-Fahrzeuge, welche damals in der Schweiz montiert wurden, verkauft. Der Wiederaufbau des Betriebes wurde 1954 mit dem Neubau der Halle IV abgeschlossen. Dabei stellte die freitragende Stahlkonstruktion dieser Halle mit einer Breite von 40 Metern eine Pionierleistung dar.
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1956
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Im Zuge der weiteren Ausbaumaßnahmen wurde eine moderne Grubenanlage mit sieben Doppel-Inspektionsständen installiert. Auf diese Weise konnten vier Monteure gleichzeitig an einem Fahrzeug arbeiten, wodurch sich die Durchlaufzeit je Fahrzeug erheblich reduzieren ließ. ZusätzlIch wurde eine Lehrwerkstatt errichtet, welche auch über eine, dem damaligen technischen Standard entsprechende, Schmiedevorrichtung verfügte.
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1957
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Am Melatengürtel 19 erfolgte der Neubau eines ebenerdigen Gebäudes mit Untergeschoss als Ausstellungs- und Lagerhalle. Durch das immer umfangreicher gewordene Gebrauchtwagengeschäft wurde diese Erweiterung notwendig.
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1961
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Das Gebäude am Melatengürtel 19 wurde um drei Etagen aufgestockt. Die Automobil AG behauptete ihre exponierte Stellung als Großhändler für Opel, amerikanische GM-Fahrzeuge und als bedeutender Ersatzteillieferant. Um auch im rechtsrheinischen Stadtgebiet vertreten zu sein, wurden Verkaufsniederlassungen in Köln-Kalk und Leverkusen eingerichtet.
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1966
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In Köln-Mülheim wurde am Clevischen Ring ein fünfgeschossiges Verkaufshaus errichtet. Die Erweiterung zum Kundendienstbetrieb war geplant.
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1967
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In diesem Jahr änderte die Adam Opel AG ihre Vertriebsstruktur, in der keine Großhändler mehr vorgesehen waren. Die Automobil AG war fortan Opel Vertragshändler. Dennoch blieb eine große Anzahl der ehemaligen Unterhändler der Automobil AG als sogenannte AOD-Betriebe („Anerkannter Opel-Dienst“) verbunden. Durch den Wegfall des Großhändlerstatus wurden die Ausbaupläne, für die Filiale am Clevischen Ring, aufgegeben. 1986 wurde das Verkaufshaus gänzlich geschlossen.
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1972
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Im Gebäude am Melatengürtel 19 wurde die erste Etage ausgebaut, um die gesamte Verwaltung mit Verkaufsleitung und Buchhaltung aufzunehmen. Für das umfangreiche Ersatzteilgeschäft wurde eine Flotte von Zustellfahrzeugen eingesetzt.
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1981
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Die Werkstatt wurde um eine Lackiererei und eine Karosseriewerkstatt erweitert.
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1982
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Der gestiegene Umfang des Teile-Wiederverkaufs erforderte einen Neubau, um weitere Lagermöglichkeiten für Ersatzteile zu schaffen.
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1986
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Eine weitere Halle wurde errichtet, die ausschließlich zur Aufbereitung von Neu- und Gebrauchtfahrzeugen diente.
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1990
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Der in Hürth-Hermülheim ansässige Händler „Opel Schünemann“ wurde als Automobil AG-Filiale Hürth übernommen.
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1993
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Das weiterhin an Umfang zunehmende Ersatzteil-Handelsgeschäft machte den Neubau eines Großlagers in Frechen, Gottlieb-Daimler-Straße, notwendig. Hier wurde ein modernes Hochregallager errichtet, in dem mehr als 70.000 Ersatzteile für Opel und GM vorrätig gehalten wurden. Mit zahlreichen Zustellfahrzeugen und durch die gute Verkehrsanbindung wurde ein Lieferservice weit über die Grenzen der Region geschaffen.
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1994
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50 Jahre nach dem Wiederaufbau wurde der Hauptbetrieb in der Oskar-Jäger-Straße umfassend saniert. Um den laufenden Betrieb nicht einzuschränken, wurde die Sanierung in Teil-abschnitten durchgeführt und 1997 fertiggestellt.
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1995
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In Frechen baute die Automobil AG noch einen weiteren Zweigbetrieb in der Europaallee. Es war der erste Händlerbetrieb, der nach einem Architekturkonzept ausgeführt wurde, das den Vorgaben der Fahrzeughersteller für die Gestaltung eines modernen Autohauses entsprach.
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1996
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Die Automobil AG übernahm Vertrieb und Service von Saab Fahrzeugen als „Saab Zentrum Köln-West“ und ab 1999 auch als „Saab-Zentrum Leverkusen“.
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1998
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Der Opel Händlerbetrieb „Automobile Schubert“ in Köln-Nippes wurde als eine weitere Filiale übernommen.
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2002
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Mit einer neu gegründeten Tochtergesellschaft „AVD Automobil-Vertriebs-Dienst“ übernahm die Automobil AG zusätzlich den Vertrieb von Suzuki Fahrzeugen.
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2003
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Durch die europaweiten Neuordnung des Kfz-Handels wurden die Vertragsverhältnisse zwischen den Fahrzeugherstellern und ihren Händlern neu geregelt. Im Zuge dieser Neuordnung wurde das Zentrallager Frechen als regionales Stützpunktlager in die Ersatzteildistribution der „Adam Opel AG“ eingebunden. Der Verkauf von Saab und Suzuki-Fahrzeugen wurde aufgegeben. Übernahme des Vertriebs von Daewoo-Chevrolet Produkten.
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2004
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Als weiteres Fabrikat folgte Subaru mit seinen Allradfahrzeugen.
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2005
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Für den Vertrieb der amerikanischen General Motors Fahrzeuge Cadillac und Corvette wird die Automobil AG Partner der neuen Handelsgruppe „Kroymanns“, die für den Import dieser Fahrzeuge in Europa betreibt.
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2006
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Umbau und Einrichtung einer neuen Ausstellungshalle als „GM Experience Center“ für den Vertrieb von GM Fahrzeugen.
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2007
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Der Filialbetrieb in Köln-Porz wird eröffnet.
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2008
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Bedingt durch die Krise im Automobilhandel wird eine grundsätzliche Restrukturierung der Automobil AG notwendig, um sich den neuen Markanforderungen anzupassen. Beginn der Restrukturierung August 2008, planmäßiger Abschluss März 2011.
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2011
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Agenda 2011 folgt in Kürze
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